
Heiligenblut: Campingfreiheit am Fuße des höchsten Berges Österreichs!
Heiligenblut ist ein Ort, an dem man gerne länger bleibt: Die Anreise über die Großglockner Hochalpenstraße ist schon ein Erlebnis, der Campingplatz blickt auf die Dreitausender und die Wanderwege in den Nationalpark Hohe Tauern starten direkt vor der Campingtür.
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SerieAlpe-Adria-Roadtrip · In Kooperation mit Kärnten Werbung
Alle Beiträge der Serie →Beim nächsten Etappenziel wollen wir ganz hoch hinaus: Mit dem VW California von myvanture erreichen wir über die Großglockner Hochalpenstraße das beschauliche Bergdorf Heiligenblut. Nicht umsonst gilt die Großglockner Hochalpenstraße als eine der schönsten Panoramastraßen Europas. Hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neuer Blick auf die imposante Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern. Wasserfälle, schroffe Felswände und immer wieder Murmeltiere am Straßenrand machen schon die Fahrt zum eigentlichen Ausflugsziel.
Mit dabei sind wieder meine beiden Hunde, mein Freund Patrick, seine Tochter und mein Patenkind. Sozusagen Vollbelegung im Van. Gerade auf dieser Reise zeigt sich einmal mehr, warum ein VW California für Familien und aktive Urlauber so gut funktioniert. Während draußen die beeindruckende Bergkulisse vorbeizieht, ist im Van alles dabei, was wir unterwegs brauchen: alles für die kleine Jause oder den Mittagstisch unter blauem Himmel, vom Badezeug bis zur Regenjacke für den Wetterumschwung in den Bergen.
Nationalpark-Camping macht glücklich …
Unser Ziel ist das Nationalpark-Camping Heiligenblut der Familie Fleißner.
Schon bei der Ankunft fällt nicht nur die besondere Lage auf, sondern auch die Botschaft dieses Platzes: Camping macht glücklich. Davon wollen wir uns an diesem Wochenende selbst überzeugen. Der Campingplatz liegt idyllisch und ruhig am Ortsrand und bietet einen direkten Blick auf die umliegenden Dreitausender. Wer morgens die Schiebetür des Campers öffnet, startet den Tag vor einem Bergpanorama, das man nicht so schnell vergisst.
Der Campingplatz überzeugt uns sofort mit seinen großzügigen, idyllischen Stellplätzen. Kein Schranken, keine Parzellen, sondern einfach schöne Plätze auf der grünen Wiese, aber mit vollem Komfort. Ausreichend Sanitäranlagen, ein gepflegtes Gelände und die familiäre Atmosphäre machen den Campingplatz zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge im gesamten Nationalpark Hohe Tauern.
Mein Tipp: Wer mehrere Nächte in Heiligenblut plant, sollte sich bewusst Zeit nehmen, auch einmal nur am Campingplatz zu bleiben. Allein die Aussicht lädt dazu ein, einen Nachmittag vor dem Camper zu verbringen und diese gewaltige Bergwelt auf sich wirken zu lassen.
Das bekannteste Fotomotiv von Heiligenblut
Natürlich führt uns der erste Spaziergang ins Ortszentrum. Und schon von Weitem sieht man sie: die berühmte Pfarrkirche von Heiligenblut mit dem Großglockner im Hintergrund. Wahrscheinlich zählt sie zu den meistfotografierten Motiven Österreichs. Wenn man selbst davorsteht, versteht man sofort, warum.
Von außen kennen sie viele, wir haben sie aber auch von innen besichtigt. Patron der Kirche ist der heilige Vinzenz. Urkundlich erstmals erwähnt wird eine Kapelle im Jahr 1271. Sie war eine Wallfahrtsstätte, denn hier wurde ein Fläschchen Heiligen Blutes aufbewahrt, das der Dänenprinz Briccius vom byzantinischen Kaiser Konstantin VII. geschenkt bekommen haben soll. Die Kirche ist im gotischen Stil erbaut und bietet auch im Inneren viel zu entdecken.

Weiter geht es ins Dorfzentrum von Heiligenblut. Der kleine Ort wirkt ruhig und ursprünglich, auch wenn schon viele Läuferinnen und Läufer für den bevorstehenden Berglauf im Ort sind (mehr dazu später). Sie sitzen auf den Terrassen der Cafés und Gasthäuser und wirken wie Statisten vor der Bergkulisse. Gemeinsam ergibt das genau jene Atmosphäre, die man sich von einem Bergdorf im Nationalpark erwartet.
Tags darauf geht’s in den Nationalpark Hohe Tauern
Am nächsten Morgen schnüren wir die Wanderschuhe. Direkt von Heiligenblut aus führen zahlreiche Wanderwege in den Nationalpark Hohe Tauern. Wir entscheiden uns für eine Tour Richtung Margaritzenstausee. Hier wird klar, warum diese Region zu den beeindruckendsten Landschaften Österreichs zählt. Tosende Wasserfälle, glasklare Bergbäche, weite Almen und immer wieder neugierige Murmeltiere begleiten unseren Weg.
Gerade mit Kindern ist diese Wanderung ein echtes Erlebnis. Es gibt ständig etwas zu entdecken und genügend Möglichkeiten für kleine Pausen oder ein Picknick mit Blick auf die umliegenden Gipfel.

Praktischer Tipp: Auch im Sommer sollte eine warme Jacke im Van griffbereit liegen. In den Bergen kann das Wetter rasch umschlagen und die Temperaturen sind deutlich kühler als im Tal.
Das Berglauf-Wochenende ist das Highlight im Bergsommer
Unser Besuch fällt genau auf das Wochenende des Großglockner Mountainrun. Jedes Jahr treffen sich in Heiligenblut Bergläuferinnen und Bergläufer aus zahlreichen Nationen, um sich einer der anspruchsvollsten Laufveranstaltungen im Alpenraum zu stellen.
Für Patrick war die Teilnahme das sportliche Highlight unseres Aufenthalts.

Gestartet wird in Heiligenblut, das Ziel des Großglockner Berglaufs ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Fuße des Großglockners und der Pasterze. Die Strecke ist 13,3 km lang, hat 1.300 Höhenmeter und führt über spektakuläre Wald- und Felspassagen. Gemeinsam mit vielen anderen Zuschauerinnen und Zuschauern machen wir sie den Läuferinnen und Läufern mit Anfeuerungsrufen ein bisschen kürzer. Besonders für die Kinder war die Stimmung entlang der Strecke beeindruckend. Überall wurde mitgefiebert und geklatscht.
Auch wenn man selbst nicht mitläuft, lohnt sich ein Besuch an diesem Wochenende. Das ganze Dorf lebt den Berglauf und die besondere Atmosphäre ist überall spürbar.
Warum eignet sich Heiligenblut perfekt für Vanlifer?
Für mich gehört Heiligenblut definitiv zu den Orten, an denen man länger bleiben möchte.
Die Kombination aus spektakulärer Anreise, einem hervorragend gelegenen Campingplatz und den vielen Möglichkeiten direkt vor der Campingtür macht die Region zu einem idealen Stopp auf dem Alpe-Adria-Roadtrip.
Wer über die Großglockner Hochalpenstraße anreist, erlebt bereits eine der schönsten Etappen der Reise. Danach warten Wanderungen, Naturerlebnisse und die beeindruckende Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern.
Und genau das gefällt mir an diesem Roadtrip so gut: Man muss nicht jeden Tag viele Kilometer fahren. Manchmal reicht ein Ort wie Heiligenblut, um mehrere Tage voller Erlebnisse zu verbringen.
Die Reise geht weiter …
Nach einigen wunderbaren Tagen heißt es für uns wieder: Camper starten, Dach schließen und weiterfahren.
Ich darf euch aber schon verraten, dass mich mein nächstes Ziel vom Berg wieder an einen schönen Kärntner See führt. Dort besuchen wir ein ganz besonderes Brauchtumsfest, das in ganz Österreich bekannt ist. Mehr dazu im nächsten Beitrag … ;-)
Vanlife-Quickfacts
- Anreise: Über die Großglockner Hochalpenstraße, eine der spektakulärsten Panoramastraßen Europas. Bitte Mautgebühren und saisonale Öffnungszeiten beachten.
- Camping: Nationalpark-Camping Heiligenblut (Familie Fleißner). Großzügige Stellplätze, moderne Sanitäranlagen, familiäre Atmosphäre und ideale Lage für Wanderungen.
- Ideal für: Familien, Wanderbegeisterte, Hundebesitzer und alle, die alpine Landschaften lieben.
- Nicht verpassen:
- Pfarrkirche Heiligenblut mit Großglockner-Panorama
- Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern
- Murmeltiere und Wasserfälle entlang der Wanderwege
- Großglockner Berglauf (jährlich im Juli)
- Weiterreise: Von Heiligenblut führt der Alpe-Adria-Roadtrip weiter Richtung Spittal an der Drau und in die Region Millstätter See. Spittal ist übrigens ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit Anschluss an die Autobahn, nach Norden Richtung Salzburg und nach Süden Richtung Villach.
Spittal an der Drau selbst eignet sich gut für einen Bummel durch die Stadt und einen Besuch im Schloss Porcia direkt im Ortskern. Kulinarisch empfiehlt sich der Millstätter See für ein hervorragendes Fischgericht, bevor man später durch die Künstlerstadt Gmünd schlendert, wo Kreativität an jeder Ecke spürbar ist. Ein Tipp ist die Galerie der Malerin Larissa Tomassetti. Ein besonderer Ort, der in den Sommermonaten sogar nachts seine Türen öffnet.
Wem es am See zu warm wird, der flüchtet in die Höhe: Ein absolutes Highlight für Camper ist die Nockalmstraße auf über 2.000 Metern. Goldenes Licht, klare Bergluft und das Pfeifen der Murmeltiere machen diese Etappe unvergesslich. Den perfekten Ausklang findet die Tour schließlich im warmen Thermalwasser des Römerbads in Bad Kleinkirchheim. Entspannung pur nach einem Tag voller Eindrücke.
Bildergalerie
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