
Kötschach-Mauthen – ein Zwischenstopp macht Lust auf mehr!
Kötschach-Mauthen ist weit mehr als ein Zwischenstopp. Es ist ein Ort, an dem man gerne einen Tag länger bleibt und entspannt in den Alpe-Adria-Roadtrip startet.
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- Von
- Nadine Wohlkönig
SerieAlpe-Adria-Roadtrip · In Kooperation mit Kärnten Werbung
Alle Beiträge der Serie →Eigentlich war Kötschach-Mauthen für mich nur als kurzer Stopp zwischen der Glücksmomente-Etappe und der Genuss-Etappe des Alpe-Adria-Roadtrips geplant. Ein Ort, um anzukommen, durchzuatmen und um am nächsten Morgen weitere Geheimtipps in dieser Ecke Kärntens zu entdecken. Doch schon nach den ersten Stunden war klar: Dieser kleine Ort mit seinen 3.000 Einwohnern hat mehr zu bieten, als auf den ersten Blick vermutet.
„Griaß di“ im Alpencamp Kötschach-Mauthen
Mit dem VW California von myvanture erreiche ich am Nachmittag mein Etappenziel, das Alpencamp Kötschach-Mauthen von Sepp und Mathilde Kolbitsch. Auffällig ist die entspannte Atmosphäre schon beim Reinfahren, der Empfang herzlich und nach wenigen Minuten fühlt es sich an, als wäre ich schon deutlich länger hier.
Genau das macht für mich einen guten Campingplatz aus. Man kommt an, stellt den Van ab und kann den Rest des Tages einfach genießen.
Mögliche Reisestrapazen sind schnell verflogen, wenn man den Tag z. B. im großzügigen Wellnessbereich des Campingplatzes ausklingen lässt. Denn der Wohlfühlstadl mit dem Saunadörfl und der Wellnessabteilung überrascht mich total: Er erwartet die Gäste mit Pediküre, Maniküre, Naturkosmetik, Augenbehandlungen, Körperbehandlungen, Wohlfühlbehandlungen und Hautbehandlungen. Die verschiedenen Saunen und die Ruhebereiche mit dem Blick auf die umliegende Bergwelt machen das Alpencamp zu einem idealen Ort, um einen Reisetag entspannt ausklingen zu lassen.

Ein Campingplatz mit einer besonderen (Musik-)Geschichte
Das Alpencamp verweist auf eine lange Historie und der Sepp kann viele Geschichten über die Entstehung dieses Platzes erzählen. Eine kleine Anekdote der ganz anderen Art ist mir persönlich besonders in Erinnerung geblieben: Im Sanitärgebäude läuft den ganzen Tag volkstümliche Schlagermusik. Anfangs musste ich schmunzeln – bis mir erklärt wurde, warum das so ist. Direkt neben dem Campingplatz befindet sich das Elternhaus von Schlagerstar Melissa Naschenweng. Da gehört ihre Musik hier einfach dazu und bewirkt obendrein, dass man hier einfach nur gute Laune haben kann!

Regionaler Genuss bei der Privatbrauerei Loncium
Zu einem Aufenthalt in Kötschach-Mauthen gehört für mich auch ein Besuch der Privatbrauerei Loncium, die nur wenige Gehminuten vom Alpencamp entfernt liegt.
Die Brauerei hat sich längst einen Namen für ihre kreativen Bierspezialitäten gemacht. Neben klassischen Sorten werden auch außergewöhnliche Bierkreationen gebraut. Besonders interessant fand ich jedoch das umfangreiche alkoholfreie Sortiment.
Gleich fünf verschiedene alkoholfreie Biere stehen mittlerweile zur Auswahl – ideal für alle, die mit dem Camper unterwegs sind und am nächsten Tag noch weiterfahren möchten.
Praktisch ist auch, dass viele Loncium-Biere direkt an der Rezeption des Alpencamps erhältlich sind. Nach der Besichtigung kann man den Lieblingsgeschmack einfach mitnehmen und den Abend gemütlich vor dem Camper ausklingen lassen.
Ein Ort zum Bleiben
Eigentlich wollte ich nach einer Nacht weiterfahren. Bin dann aber doch noch einen weiteren Tag geblieben. Vielleicht liegt es an der entspannten Atmosphäre. Vielleicht an den Gastgebern. Vielleicht daran, dass hier Natur, Genuss und Camping so unkompliziert zusammenpassen. Kötschach-Mauthen ist jedenfalls kein Ort, durch den man einfach nur durchfährt.

Mein persönlicher Ausflugstipp: die Mauthner Klamm!
Ein echtes Naturjuwel in Kärnten ist die Mauthner Klamm. Sie begeistert mit imposanten Felswänden, rauschendem Wasser, Hängebrücken und kleinen Tunneln: Da spürt man, welche Kraft die Natur besitzt und wie gut sie uns tut, wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, bewusst hinzusehen und hinzuhören.
- Wo: Kötschach-Mauthen, Kärnten
- Weglänge: ca. 1,7 km durch die Klamm
- Ein Erlebnis für alle, die beeindruckende Natur lieben und an heißen Tagen eine Abkühlung suchen.
- Wichtig: Unbedingt einen Helm und festes, rutschfestes Schuhwerk mitnehmen.
Mein Tipp für Van-Reisende
Wer über den Felbertauern und Lienz nach Kärnten reist, sollte Kötschach-Mauthen bewusst als ersten längeren Stopp einplanen.
Von hier aus bieten sich gleich mehrere Möglichkeiten für die Weiterreise: Über den Plöckenpass geht es direkt nach Friaul-Julisch Venetien und weiter Richtung Adria. Wer noch etwas länger in Kärnten bleiben möchte, fährt über Hermagor weiter zum Pressegger See oder an den Weissensee.
Gerade diese Flexibilität macht den Alpe-Adria-Roadtrip so besonders. Es gibt keine fixe Reihenfolge und keinen Zeitdruck – sondern viele Möglichkeiten, den eigenen Roadtrip ganz individuell zu gestalten.
Meine Vanlife-Tipps für Kötschach-Mauthen
- Camping: Alpencamp Kötschach-Mauthen – idealer Ausgangspunkt für den Alpe-Adria-Roadtrip, die Weiterreise ist individuell gestaltbar.
- Entspannung: Der großzügige Wellnessbereich bietet die perfekte Möglichkeit, einen Reisetag gemütlich ausklingen zu lassen.
- Genuss: Die Privatbrauerei Loncium ist einen Besuch wert. Besonders empfehlenswert sind die fünf alkoholfreien Biersorten, die auch direkt an der Rezeption des Campingplatzes erhältlich sind.
- Persönlicher Lieblingsmoment: Schlagermusik im Sanitärgebäude – und die Geschichte, warum Melissa Naschenweng hier einfach dazugehört.
Fazit: Kötschach-Mauthen ist weit mehr als ein Zwischenstopp. Es ist ein Ort, an dem man gerne einen Tag länger bleibt und entspannt in den Alpe-Adria-Roadtrip startet.
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