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Camping Tipps

Camping mit Hund: Die besten Tipps für eure Reise!

Lisa

Camping kann eine hervorragende Gelegenheit sein, seinen Hund mit auf Reise zu nehmen. Allerdings gibt es einige Dinge, die du beim Camping mit Hund beachten solltest. Wir verraten dir, wie du dich auf die Reise mit deinem Vierbeiner vorbereiten kannst, damit auf deinem Campingurlaub auch wirklich nichts schiefgeht.

Natürlich ist es angenehmer, als Paar oder Single ohne Hund zu campen. Aber welcher Hundebesitzer möchte schon ohne seinen Hund das Abenteuer Camping starten? Das ist auch gar nicht notwendig.

Es gibt zahlreiche Campingplätze, die sich perfekt auf die Bedürfnisse von Hund und Herrchen einstellen und für eine völlig entspannte Reise sorgen. Zudem haben wir für dich die besten Tipps für das Campen mit Hund.

Camping mit Hund: Die Checkliste

Für alle, die es eilig haben, haben wir hier schon die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

  1. Einreisebestimmungen checken
  2. Gesundheitscheck machen
  3. Reiseapotheke packen
  4. Reichlich Flüssig mitzunehmen
  5. Keine unnötige Futterumstellung
  6. Spielzeuge nicht Zuhause lassen
  7. Transportmöglichkeit bedenken
  8. Hundedecke oder Kissen mitnehmen

Camping mit Hund: Die richtige Vorbereitung

Trete deine Reise mit deinem Hund niemals unvorbereitet an. Wenn du dich gut vorbereitest, ersparst du dir, deinem Vierbeiner und deinen Mitreisenden unnötigen Stress. Dazugehört auch die rechtzeitige Planung des Campingurlaubs.

Bevor du aber deinen Roadtrip planst, überlege dir, was du deinem Hund zumuten kannst. Nicht jede Hunderasse ist für einen Campingurlaub auf Sizilien oder Aktivurlaub in Schweden geeignet. In manchen Ländern gibt es strenge Einreisebestimmungen und teilweise sogar Maulkorbpflicht.

Informiere dich zudem frühzeitig bei deinem Tierarzt über gefährliche Krankheiten oder Impfungen, die dein Hund für die Einreise haben muss.

Damit du nicht unter Stress gerätst, beginne am besten schon ein bis zwei Monate vor der geplanten Abfahrt mit den ersten Vorbereitungen.

Wichtige Fragen, die du dir stellen solltest:

  • Wie lauten die gesetzlichen Einreisebestimmungen für Hunde?
  • Welche regionalen Vorschriften gibt es?
  • Ist meinem Hund die Wetterbedingungen im Urlaubsziel zumutbar?
  • Hält mein Hund längere Fahrtzeiten im Wohnwagen aus?
  • Wird ein Gesundheitszeugnis benötigt? Welche Impfungen benötigt mein Vierbeiner?
  • Gibt es einen Heimtierausweis?
  • Habe ich eine Tierhaftpflicht?
  • Wo finde ich hundefreundliche Campingplätze und Hundeduschen?
Camping mit Hund Tipps

8 hilfreiche Tipps für entspanntes Camping mit Hund

1. Checke die Einreisebestimmungen für Hunde

Die Einreisebestimmungen und Vorschriften können von Land zu Land unterschiedlich sein. In die Schweiz dürfen keine kupierten Hunde einreisen, sowie nach Frankreich oder Dänemark keine als gefährlich eingestufte Hunderassen.

Daher solltest du dich frühzeitig informieren, bevor du mitten in deinem Urlaub Probleme bekommst oder einen Maulkorb kaufen musst.

Beim Camping mit Hund solltest du zudem immer den EU-Heimtierausweis mitführen. Unabhängig davon, ob dein Reiseziel innerhalb oder außerhalb der EU sein wird. Anhand des Mikrochips kann man ihn eindeutig dem Ausweis zuordnen.

2. Sind Hunde am Campingplatz erlaubt?

Du bist auf der Suche nach einem Stellplatz für das Wohnmobil? Frage direkt am Campingplatz nach, ob Hunde erlaubt sind, oder lies dir die Webseite durch. Spontanes und flexibles Camping mit Hund ist möglich, aber mit ein bisschen Vorbereitung ist der Urlaub sicher entspannter.

Es gibt Campingplätze, wo Hunde beispielsweise im Caravan erlaubt sind, aber im Zelt nicht.

Aber auch wenn Hunde erlaubt sind, sagt das noch lange nichts über die Hundefreundlichkeit des Campingparkplatzes aus. Informiere dich deshalb schon im Vorhinein, was für deinen Vierbeiner alles geboten wird.

Einige Campingplätze machen den Urlaub mit Hunde ganz einfach. Vielleicht findest du sogar welche, die dir eine kostenlose Hundedusche und einen Spielplatz zur Verfügung stellen.

Hier ist eine kleine Auswahl von hundefreundlichen Campingplätzen in Österreich:

Wenn du einen Aktivurlaub planst und Nationalparks ansteuerst, solltest du dich ebenfalls rechtzeitig informieren, ob Hunde erlaubt sind.

3. Gesundheitscheck & Reiseapotheke

Bevor es mit dem Campingurlaub richtig losgehen kann, solltest du die Gesundheit und Vitalität deines Hundes bei deinem Tierarzt kontrollieren. Sind alle Impfungen aktuell und vollständig?

Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du auch den Tollwut-Antikörpernachweis mit dem Titer-Test machen lassen.

Je nachdem, wohin die Reise mit dem Hund geht, solltest du deine Reiseapotheke anpassen. Kleinigkeiten wie Verletzungen durch Glasscherben, Müll von der Straße oder Zecken können zu größeren Problemen führen. Lieber Vorsicht als Nachsicht!

Camping mit Hund: Reiseapotheke Checkliste

  • Zeckenzange und Pinzette
  • Sonnenschutzmittel (für kurzhaarige Hunde)
  • Desinfektionsmittel
  • Wundspray oder –salbe
  • Verbandsmaterial und Schere
  • Kühlkompressen
  • Kohletabletten bzw. Durchfallpräparate
  • Parasitenprophylaxe (für Entwurmung)
  • Mittel gegen Reiseübelkeit
  • Notfallnummer für einen Tierarzt vor Ort

4. Bereite alles für die Fahrt vor

Für die Fahrt im Wohnmobil empfehlen wir eine Transportbox, ein Gepäcknetz oder ein Anschnallgurt mit einem entsprechenden Hundegeschirr. Jeder Hund ist etwas anderes gewohnt.

Wenn du erst in ein paar Monaten Camping mit Hund machen willst, dein vierbeiniger Freund aber keine Transportbox kennt, könntest du ihm Schritt-für-Schritt die Box angewöhnen. Nach ein paar Trainingseinheiten hüpft dein Hund von allein in die Box und freut sich schon auf die Fahrt.

Während der Fahrt solltest du auf regelmäßige Pausen achten.

5. Hundefutter & Snacks dürfen beim Camping mit Hund nicht fehlen

Gewohntes Hundefutter ist auch beim Urlaub mit dem Wohnmobil am besten. Ansonsten kann es passieren, dass der Magen deines Haustiers verrückt spielt. Vermeide Futterumstellung im Urlaub.

Stattdessen kannst du leckere Snacks mit auf die Reise nehmen und gutes Verhalten im Urlaub belohnen. Bei empfindlichen Hunden, die eine spezielle Diät benötigen, solltest du ganz besonders keine Futterumstellung grundlos durchführen.

Unsere Empfehlung ist – für die gesamte Reisezeit – genügend Hundefutter von zu Hause mitzunehmen. Kleiner Tipp am Rande: Verschließe die Verpackung fest zu und vermeide dadurch unangenehmen Gerüche im Wohnmobil und bei einer Notfall-Bremsung fliegt kein Futter aus der Verpackung.

6. Spielzeug & Unterhaltung

Hunde brauchen ein sensorische Auslastung und müssen die Umwelt erleben können. Dazu gehört vor allem die Möglichkeit, in aller Ruhe und im selbst gewähltem Tempo schnüffeln und schauen zu dürfen. Wir empfehlen, eine etwas längere Leine, die man zum Beispiel am Reifen des Wohnwagens befestigen kann. Somit hat der Hund einen gewissen Radius, den er erkunden kann und gleichzeitig bewacht er deinen Campingplatz.

Wenn du deinen Hund mit auf die Campingreise nehmen willst, denke daran, dass er viel Aufmerksamkeit braucht. Jeder Hund hat bestimmte Spielzeuge, die er besonders mag und die er auf einer längeren Reise vermissen würde.

Wir empfehlen, nicht nur die einfacheren Spielzeuge mitzunehmen, sondern auch ein paar kniffligere, damit deinem pelzigen Freund nicht langweilig wird, während er im Wohnmobil unterwegs ist!

Das beste Spielzeug für Hunde, macht aber nicht so viel Spaß wie mit dem Herrchen durch den Wald zu rennen oder am Strand nach versteckten Spielzeugen zu graben. Achte auch beim Campingurlaub darauf, dass dein Hund gut ausgelastet ist und plane viele Aktivitäten im Freien.

7. Hundedecke & Schlafplatz für das Camping mit Hund

Es ist wichtig, Hunde mit vertrauten Dingen zu versorgen – wie Decken oder Kissen, die nach ihrem Zuhause riechen. Wenn du deinem Hund diese Annehmlichkeiten gibst, erleichtert das den Übergang in ungewohnte Umgebungen wie dem Wohnmobil.

Wenn der Vierbeiner im Zelt schläft, kann es helfen, seine Lieblingsdecke auf die Isomatte zu geben. Aber auch ein Hundeschlafsack ist eine gute Idee beim Zelten. Daran solltest du allerdings deinen Vierbeiner schon zu Hause gewöhnen.

Wenn du einen Wohnmobilurlaub planst, dann bietet sich ein Hundebett oder Hundesofa an. Auch hier kannst du seine Lieblingsdecke platzieren.

8. Nimm unbedingt Wasser mit

Wenn du mit deinem Hund einen Campingurlaub machen willst, solltest du nicht nur Snacks griffbereit haben, sondern auch genügend Wasser. Natürlich, am Campingplatz hast du meistens eine Flasche Wasser vorhanden, aber insbesondere, wenn du unterwegs bist, solltest du ausreichend Flüssigkeit mithaben.

Manche Hunde trinken aus der Hand, manche brauchen dazu eine Schüssel.

Achtung: Sei vorsichtig, bei öffentlichen Brunnen und Flüssen. Wenn du dir nicht sicher bist, lass deinen vierbeinigen Freund nicht davon trinken und beuge Magenverstimmungen vor.

Fazit: Camping mit Hund

Camping ist sowohl für den Hundebesitzer als auch für seinen vierbeinigen Freund ein großer Spaß. Solange du bestimmte Vorsichtsmaßnahmen triffst, du einige Vorbereitungen getroffen hast und dein Hund fit für den Urlaub ist.

Nicht alle Wohnmobile sind groß genug für deinen Hund und manche Campingplätze sind nicht immer für tierischen Besuch ausgelegt. Auch bei Stellplätzen wie von Schau aufs Land, solltest du dich frühzeitig informieren, ob Hunde erlaubt sind.

Bist du bereit für dein Camping Abenteuer mit deinem Hund? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen und hoffen, wir konnten dir mit unseren Tipps weiterhelfen.

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