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Albanien • Roadtrips

Abenteuer Albanien: Ein Roadtrip durch die Vielfalt des Balkans

Patricia

Du möchtest abseits der beliebten Touristenpfade campen? Dann ist ein Albanien Roadtrip wohl genau das Richtige für dich!

Das kleine Land auf dem Balkan ist bei Reisenden noch ein echter Geheimtipp. Auch wir wollten die Schönheit dieses Landes erkunden und haben, nachdem wir die malerischen Küsten und die reiche Kultur Griechenlands erkundet hatten, unser Abenteuer nach Albanien fortgesetzt.

Wo sind die schönsten Ecken, die spannendsten Bauten und die beeindruckendsten Panoramen? Das erfährst du hier! Begleite uns auf dieser Entdeckungsreise durch Albanien, während wir die verborgenen Schätze dieses faszinierenden Landes enthüllen und dir wertvolle Tipps für unvergessliche Campingabenteuer abseits der Massen geben.

Albanien Roadtrip: Die beste Route & hilfreiche Tipps

  • The Barrels-Te Fuçitë & Gjirokaster
  • Llixhat e Bënjës
  • Albanische Riviera
  • Albanische Alpen – Valbonë

The Barrels Te Fuçitë & Gjirokaster

Bei unserer Einreise nach Albanien wurden wir sofort von der atemberaubenden Landschaft begeistert. Die Fahrt von der Grenze bis nach Gjirokaster führte uns durch wunderschöne und einzigartige Berge, die uns in Staunen versetzten.

Unterwegs machten wir einen kurzen Stopp am „The Blue Eye“, doch aufgrund des einsetzenden Regens konnten wir leider nicht allzu lange verweilen. Dennoch war es ein zauberhafter Ort, um einen Spaziergang durch den Nationalpark zu unternehmen.

In Gjirokaster angekommen, erledigten wir als Erstes einen Einkauf und besorgten uns SIM-Karten im Vodafone-Shop. Sie boten uns hervorragende Touristenpakete für unsere individuellen Bedürfnisse.

Danach begaben wir uns zu einem nahegelegenen Weingut namens The Barrels-Te Fuçitë, um dort Abend zu essen. Die traditionelle albanische Küche erfreute unsere Gaumen, und der Besitzer gestattete uns großzügig, auf dem Parkplatz des Weinguts zu campen.

Obwohl es kein Luxus war und wir auf einem Schotterparkplatz ohne besondere Annehmlichkeiten übernachteten, war es ideal, um eine Nacht zu verbringen und am nächsten Tag die wunderschöne Stadt Gjirokaster zu erkunden.

Am nächsten Morgen fuhren wir frühzeitig in die Stadt und stärkten uns in einem charmanten Café namens „Te Kubé“.

Dieses Café befand sich unter einer alten Moschee und beeindruckte uns mit seiner einzigartigen Inneneinrichtung. Dort genossen wir köstlichen Kaffee, verschiedene Frühstücksoptionen und verlockende Kuchenauswahl.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, begaben wir uns zur Erkundung der beeindruckenden Burg von Gjirokaster. Die historische Stätte faszinierte uns mit ihrer authentischen Architektur und ihrer reichen Geschichte.

In den Museen erhielten wir spannende Einblicke in die Vergangenheit und konnten mehr über die faszinierende Geschichte Albaniens erfahren.

Von der Burg aus bot sich uns ein beeindruckender Panoramablick auf die malerische Altstadt, der uns den Atem raubte.

Diese ersten Erlebnisse während unseres Albanien Roadtrips waren bereits jetzt unvergesslich, und wir freuten uns schon auf weitere Abenteuer, die uns in diesem faszinierenden Land erwarten sollten.

Albanien Roadtrip: Llixhat e Bënjës erkunden

Nach unserem Besuch in Gjirokastër machten wir uns auf den Weg zu den Thermalbädern „Llixhat e Bënjës“, die etwa 1,5 Stunden entfernt lagen.

Schon bei unserer Ankunft spürten wir die Magie dieses Ortes, umgeben von natürlichen Pools und einer alten Steinbrücke aus der Zeit des Osmanischen Reiches.

Das kristallklare Wasser lud förmlich zum Entspannen ein und war angenehm warm. Es war einfach perfekt, um eine erholsame Auszeit zu genießen.

Allerdings mussten wir auch vorsichtig sein, denn bei Regen wurden die Steine sehr rutschig. Zudem war es ratsam, nicht in die Schlucht zu gehen, da eine Sturzflut uns sonst überraschen könnte.

Wenn man den Canyon erkunden möchte, empfiehlt es sich daher dringend, entweder aufmerksam zu bleiben oder eine geführte Tour zu buchen.

Nach einem Tag voller Entspannung übernachteten wir auf dem nahe gelegenen Campingplatz Vjosa Explorer.

Der Besitzer empfing uns äußerst freundlich und war immer bereit, uns bei Fragen oder Anliegen behilflich zu sein. Die Einrichtungen mögen einfach sein, doch die heißen Duschen erwiesen sich als wahrer Luxus.

Es war wirklich ein großartiger kleiner Ort, um die wohltuenden Thermalbäder in vollen Zügen zu genießen. Für uns war dieser Teil unseres Albanien Roadtrips einfach unvergesslich und wir waren begeistert von den wunderschönen Naturschätzen, die das Land zu bieten hat.

Die albanische Rivera

Während unserer Fahrt entlang der Albanischen Riviera fuhren wir durch Sarandë, eine untypische Urlaubsstadt mit vielen Restaurants, Cafés und einer malerischen Strandpromenade.

Wir entschieden uns dafür nicht anzuhalten und setzten unsere Reise auf der Küstenstraße fort, die uns über beeindruckende Bergpässe mit atemberaubenden Ausblicken auf die albanische Küste führte.

Unser erster Übernachtungsplatz war der idyllische Campingplatz „Kamping Himara“. Eingebettet inmitten von Olivenbäumen, bot er einen zauberhaften Blick auf die Bucht von Himarë.

Der Platz selbst war mit guten Einrichtungen ausgestattet, und wir wurden von einem neugierigen Esel überrascht.

Dennis, der herzliche Besitzer, verwöhnte uns mit einem fantastischen Abendessen, das man unbedingt vor der Ankunft bei ihm bestellen sollte, da er es nur auf Anfrage zubereitet.

Obwohl derzeit der Zugang aufgrund einer steilen Schotterstraße etwas anspruchsvoll sein kann, wurde uns versichert, dass die Straße bald repariert wird und die Anfahrt einfacher sein wird.

Die Mühe, dorthin zu gelangen, lohnt sich jedoch allemal.

Vom Campingplatz aus führt ein etwa 20-minütiger Spaziergang zur zauberhaften Bucht namens Aquarium Beach. Die Bucht, mit ihrem türkisfarbenem Wasser, eignet sich perfekt für einen entspannten Strandtag.

Ein Stück weiter fanden wir einen weiteren weniger frequentierten Strand, der ebenfalls wunderschön war.

Auf unserem Weg entlang der albanischen Riviera erhielten wir einen zusätzlichen Tipp für einen Stopp: den Gipje Beach, ein beliebter Strand inmitten der beeindruckenden Gipje-Schlucht.

Leider verpassten wir diesen Ort, aber er wurde uns mehrfach empfohlen.

Vom Parkplatz aus führt ein 20-minütiger Spaziergang zum Strand mit einer herrlichen Aussicht, der den Weg wert ist. Die Parkplatzgebühr beträgt 300 Lek für den Tag. Wenn man diese Kosten vermeiden möchte, kann man weiter oben parken und den etwa 1,6 km langen Weg zum Strand hinunterwandern.

Wir gönnten uns ein köstliches Mittagessen am Palasa Beach im „Summer Dream Restaurant“. Die Pasta mit Meeresfrüchten können wir wärmstens empfehlen, doch es gab auch andere großartige Gerichte und erfrischende Salate.

Unsere Küstenfahrt endete in Vlorë, wo wir außerhalb der Stadt an der Küste zelteten. Nach einer Fahrt auf einer Schotterstraße entdeckten wir zahlreiche hervorragende Campingmöglichkeiten.

Auch andere Camper waren da, aber es war nicht übermäßig voll.

Wenn du nach einem abgelegenen Strand suchst und ein 4×4-Fahrzeug hast, lohnt es sich ein Stück weiter auf der unbefestigten Straße zu fahren, um die Ruhe zu genießen.

Campingplatz 2: 40°30’31.6″N 19°23’52.4″E

Albanische Alpen – Valbonë

Nach unserer Zeit an der Albanischen Riviera begaben wir uns in die majestätischen albanischen Alpen. Das Tal von Valbonë wurde unser Ziel, wo wir an einem wunderschönen und ruhigen Wildcampingplatz (Koordinaten: 42°27’26.3 „N 19°53’53.4 „E) unser Camp aufstellten.

In dieser abgelegenen Umgebung waren wir völlig allein und umgeben von atemberaubender Natur und imposanten Bergen. Einige Feuerstellen, die von früheren Campern hinterlassen wurden, boten uns die perfekte Gelegenheit, ein gemütliches Lagerfeuer zu genießen.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine kleine Wanderung auf dem berühmtesten Wanderweg der albanischen Alpen, der von Valbonë zur Stadt Theth führt.

Beide Orte bieten Übernachtungsmöglichkeiten, aber zum Campen empfehlen wir definitiv Valbonë, da es dort viele wunderschöne und kostenlose Campingplätze gibt.

Für unsere zweite Nacht wählten wir einen Campingplatz, der zum Hotel Rilindja gehört. Dieser bot die Option eines Parkplatzes mit Stromanschluss oder einen weiter unten am Fluss, welcher eine besonders schöne Wahl war.

Das dazugehörige Restaurant verwöhnte uns mit einer Vielzahl köstlicher Gerichte, und die Einrichtungen waren ausgezeichnet und sauber. Insgesamt war es ein großartiger Ort für unseren Aufenthalt im Valbonë-Tal.

Wie viele Tage sollte man für einen Albanien Roadtrip einplanen?

Für einen umfassenden Überblick über Albanien und seine vielfältigen Regionen solltest du mindestens 2 Wochen für deine Reise einplanen.

Das Land bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften, von malerischen Küsten über majestätische Berge bis hin zu atemberaubenden Nationalparks und charmanten Städten.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Straßenverhältnisse nicht überall optimal sind und Albanien von vielen Bergen durchzogen ist. Aus diesem Grund empfehlen wir, immer etwas mehr Zeit für die Fahrt von einem Ort zum nächsten einzuplanen.

Idealerweise sind drei Wochen sogar noch besser. Dies ermöglicht es dir, tiefer in die faszinierende albanische Kultur einzutauchen und deine Reise etwas entspannter zu gestalten.

Mit mehr Zeit kannst du dich voll und ganz auf die Schönheit und Authentizität dieses Landes einlassen und die wahren Perlen Albaniens abseits der Touristenpfade entdecken.

Also, je mehr Zeit du dir für deinen Albanien Roadtrip nimmst, desto intensiver wird dein Erlebnis und deine Erinnerungen werden umso unvergesslicher sein.

> Ein unvergesslicher Roadtrip durch Griechenland

Wann ist die beste Reisezeit für Albanien?

Für einen entspannten und unvergesslichen Albanien Roadtrip empfehlen wir dir, die Nebensaison zu wählen und die beeindruckende Destination abseits der Hauptreisezeiten zu entdecken. Die Monate September bis Oktober und Mai bis Juni sind ideal.

In diesen Zeiträumen kannst du das Land in seiner vollen Pracht genießen, ohne von den überfüllten Touristenströmen im Juli und August beeinträchtigt zu werden, insbesondere an der Küste.

Allerdings solltest du nicht zu lange warten, da viele Teile des Landes über 1000 Meter über dem Meeresspiegel liegen und es im Winter ziemlich kalt und schneebedeckt werden kann.

Um die angenehmen Temperaturen und die wunderbare Atmosphäre des Landes in vollen Zügen zu genießen, sind die genannten Nebensaison-Monate ideal.

Fazit: Albanien Roadtrip

Die Albanien Reise war zweifellos eine der aufregendsten und bereicherndsten Reiseerfahrungen, die wir je gemacht haben.

Von den beeindruckenden Landschaften der Albanischen Riviera bis zu den majestätischen albanischen Alpen bot uns das Land eine unglaubliche Vielfalt an Naturwundern und kulturellen Schätzen.

Wir genossen die Freiheit des Campens abseits der ausgetretenen Pfade, wo wir magische Plätze entdeckten und die Schönheit der unberührten Natur Albaniens in vollen Zügen auskosten konnten.

Der Albanien Roadtrip hat uns nicht nur mit unvergesslichen Erinnerungen und atemberaubenden Eindrücken bereichert, sondern uns auch gelehrt, die Schönheit und Vielfalt dieses noch unentdeckten Juwels auf dem Balkan zu schätzen.

Wenn du nach einer faszinierenden Reise voller Abenteuer, Kultur und Naturerlebnisse suchst, dann ist ein Roadtrip durch Albanien zweifellos eine der besten Entscheidungen, die du treffen kannst.

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