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Roadtrip Frankreich: 8 Tage mit dem Camper durch Südfrankreich!

Lisa

Glasklares Wasser, duftende Lavendelfelder, kleine Bergdörfer und die atemberaubende Küstenstraße der Côte d’Azur. Südfrankreich steht schon eine gefüllte Ewigkeit auf deiner Roadtrip-Frankreich-Liste? Wir verraten dir hier die schönsten Ziele und geben dir hilfreiche Tipps für deinen Roadtrip durch Frankreich!

Ein Roadtrip durch Südfrankreich lässt so manche Urlaubsträume wahr werden. Die Region Frankreichs ist nämlich etwas ganz Besonderes.

Nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft und der tollen Campingplätze. Das Reisen mit einem Camper durch Frankreich ermöglicht einen flexiblen und spontanen Urlaub.

Auch Simeon Baker und seine Freundin Nina waren mit dem myvanture VW Beach Camper in Südfrankreich unterwegs und geben dir einen Einblick in ihre Reise.

Kleiner Tipp vorweg: Ganz unten im Beitrag findest du ein Video vom Roadtrip.

Roadtrip Frankreich: 8 Tage mit dem Camper durch Südfrankreich

Nach dem Wintercamping in Österreich hatte Simeon Sehnsucht nach warme Nächte und Meeresluft. Kurz bevor der nächste Roadtrip nach Italien beginnen sollte, spielte das Wetter nicht mit und die Pläne ändert sich.

Der große Vorteil beim Reisen mit dem Campingbus: Man ist flexibel und unabhängig und kann jederzeit ein neues Ziel wählen. Statt nach Italien ging es für Simeon und Nina also nach Frankreich.

Reiseroute:

  • Reutte
  • Bozen
  • Gorbio
  • Parc de l’Estérel
  • Gorge Du Verdon
  • Camargue
  • Bidart
  • Reutte
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Reutte

Die Reise begann bei der myventure-Mietstation in Reutte. Simeon entschied sich für den VW California Beach.

„Für ein- bis zweiwöchige Roadtrips bevorzuge ich einen kleinen und flexiblen Campingbus. Der VW California Beach hat genug Platz für zwei Personen und mein Reise- und Fotoequipment. Am liebsten schlafe ich im oberen Bett im Aufstelldach bei geöffneten Fenstern.“

Nach einer kurzen Fahrzeugeinschulung, der Schlüsselübergabe und nach dem Verstauen des Gepäcks ging der Roadtrip durch Frankreich auch schon los.

Bozen

Den ersten Zwischenstopp legte Simeon in Bozen ein, um seine Beine zu erholen. Kurz nach der Ankunft in Süditalien verschlechterte sich die Wettervorhersage für Italien und es wurde beschlossen, statt Italien Frankreich zu bereisen.

Simeon: „Ein Besuch in Süditalien darf nicht ohne fruchtigen Wein, Knödel und Tiramisu enden.“

Nach kulinarischen Köstlichkeiten und mit Vorfreude auf Sonne und Meer fuhren Simeon und Nina weiter in den Süden.

Gorbio

Die ersten zwei Tage verbrachten Simeon und Nina in Gorbio am Camping La Giandolla übernachtet.

„Der Campingplatz lag perfekt für unsere Pläne und von dort aus hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die naheliegende Stadt Menton und das Meer!“

Bei einem Glas Wein und Kürbisgulasch feierten sie den ersten Abend in Frankreich.

Am nächsten Morgen haben sie die Stadt Menton besucht. Menton wird als Sonnenparadies bezeichnet und verspricht Kultur zum Anfassen. Das gesamte Stadtgebiet ist mit schönen Garten- und Parkanlagen gesäumt, die zur botanischen Entdeckungstour einladen.

In der Altstadt ist die Basilika Saint-Michel Archange verborgen. Sie ist die größte Barockkirche Südfrankreichs.

Nach dem Städtetrip ging es auf den Mont Gros.

„Es sind nur wenige Fahrminuten bis zum Einstieg des Wanderwegs. Nach dem Erklimmen des Gipfels wurden wir mit einem Ausblick auf Monaco belohnt.“

Parc de l’Estérel

Am nächsten Tag ging der Roadtrip durch Frankreich weiter nach Parc de l’Estérel.

„Durch Zufall haben wir diesen Stellplatz zum Übernachten gefunden. Seit Jahren bin ich mit dem Campingbus unterwegs. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass dieser Campingplatz einer der schönsten ist, an denen ich je übernachten konnte. Er liegt zwar direkt neben der Küstenstraße, aber dank der Vorsaison ist es hier sehr ruhig. Was gibt es schöneres, als mit dem Blick aufs Meer aufzuwachen, mit einem frisch gekochten Kaffee in der Hand.“

Die zwei Abenteurer hatten nicht genug von diesem Ausblick aufs Meer und sind auf den naheliegenden Cap Roux gewandert.

Gorge du Verdon

Gorge du Verdon, die Verdonschlucht ist ein Paradies für Aktivurlauber und Genießer! Nach Parc de l’Estérel fuhren Simeon und Nina zum nächsten Campingplatz „Camping Les Ruisses“.

Stromanschluss, Bäder mit Duschen und Toiletten und kaum andere Besucher.

„Wenn man auf der Suche nach Ruhe und Entspannung ist, wäre die Verdonschlucht genau das Richtige. Nach einer Mütze Schlaf und einem schmackhaften Steak und Avocado Pasta sind wir auf der Route des Crêtes weitergefahren.“

Gebirgsmassive, endlose Weizen- und Lavendelfelder. Auf dieser Landstraße findet man zahlreiche Stellplätze neben der Straße, um die Aussicht genießen zu können.

Camargue

Das nächste Ziel des Roadtrips durch Frankreich war zwischen den Teichen der Dame, dem Tampan und Galabert auf dem Département Saintes-Marie-de-la-Mer zu finden.

Hier war Simeon, um Wildpferde, Flamingos und Vögel zu fotografieren!

„Es gibt kaum etwas, dass mich so leidenschaftlich in den Bann zieht wie das Reisen mit dem Campingbus und das Fotografieren!“

Bidart

Letzter Stopp und letzter Tag in Frankreich.

Bidart ist ein fantastischer Ort zum Surfen und verzaubert mit seinem typischen Charme eines kleinen Küstenortes. 500 Meter lang erstreckt sich diese sandige Landzunge. Es ist ein Beachbreak mit ausgezeichneten Surfbedingungen, wenn die Flut ihren Höhepunkt erreicht hat.

Am südlichen Ende des Strandes befindet sich ein felsiges Plateau, das von weiteren Klippen umgeben ist. In der Mitte brechen die Wellen nach rechts, im Norden nach links. Im Süden können sich manchmal Tubes bilden.

Dieser Surfspot ist dynamisch und passt sich den Gezeiten und der Bewegung der Sandbank an.

Surfer, ob Anfänger oder Profi, werden diesen Spot in guter Erinnerung erhalten.

Direkt am Strand sind Parkplätze, von denen man in die Innenstadt gehen kann. Nach einem romantischen Restaurantbesuch im Tantina de la Playa machten sich Simeon und Nina auf den Heimweg nach Österreich.

Hilfreiche Reisetipps für einen Roadtrip durch Frankreich

Dich hat die Reiselust gepackt und du planst einen Roadtrip durch Frankreich? Dann haben wir hier noch ein paar hilfreiche Tipps für dich.

Mautgebühren

Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Autobahnen in Frankreich mautpflichtig sind und die Gebühren teuer sein können. Allerdings besteht das Autobahnnetz aus verschiedenen Unternehmen, was bedeutet, dass die Kosten für die Gebühren nicht einheitlich sind.

An den Mautstellen, den sogenannten „Péages“, wird in bar oder mit Kreditkarte bezahlt. Es gibt auch ein elektronisches Abrechnungssystem namens „Télépéage“. Hierfür benötigst du eine spezielle Box im Auto (zusätzliche Kosten).

Du solltest dich bei den Mautstellen unbedingt in die richtige Spur einreihen. Das Symbol mit Geld und Münzen z.B. bedeutet, dass du nur in bar bezahlen kannst.

Sicherheit

Im Internet liest man viel von Horror-Stories über Autoeinbrüche in Südfrankreich. Und tatsächlich soll das auch ein Problem sein. Aber lass dich deshalb nicht abschrecken.

Um die Gefahr zu minimieren, solltest du keine Wertsachen oder persönlichen Gegenstände in deinem Fahrzeug zurücklassen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, wenn man mit dem Camper unterwegs ist.

Essen & Trinken

Frankreich ist ein Genussland. Mahlzeiten, vor allem das Abendessen, werden hier regelrecht zelebriert. Daher isst man auch selten nur eine Hauptspeise, sondern meist ein ganzes Menü.

Fleisch- und Fischgerichte dominieren die Speisekarte. Fleisch ist in Frankreich traditionellerweise immer Teil einer Mahlzeit.

Die Patisserie ist in Frankreich schlichtweg umwerfend. Probier unbedingt die Tartes au citron. Und auch andere französische Desserts sind zum Dahinschmelzen. Wir sagen nur: Crème brûlée!

Reisekosten

Essen hat in Frankreich leider seinen Preis und ist recht teuer. Für ein Hauptgericht musst du ungefähr 30 Euro rechnen. Das Tanken ist ebenfalls etwas tuerer als in Deutschland und Österreich und auch für die Mautgebühren musst du etwas Geld einrechnen.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Roadtrip mit dem Camper?

In Südfrankreich ist das Wetter von Mai bis September am besten, aber bedenke, dass in diesen Monaten wesentlich mehr los ist, da auch die Franzosen nach Südfrankreich in den Urlaub fahren.

Zudem hat es im Sommer vorwiegend über 30°C. Wodurch es schon zu heiß ist, um Sehenswürdigkeiten und Orte zu erkunden. Plane deinen Urlaub am besten von Mai bis Mitte Juni oder im September. Dann ist es nicht mehr ganz so heiß und auch schon etwas ruhiger.

Wer unbedingt zur Lavendelblüte kommen möchte, sollte auf keinen Fall vor Mitte Juni, besser Ende Juni kommen.

Fazit: Roadtrip Frankreich

„Dies war ein sehr kurz geplanter Roadtrip durch Frankreich, da das Wetter in Italien nicht sehr gut war. Mir war nicht bewusst, wie frei und einfach das wilde Campen in Frankreich ist und wie viele tolle Stellplätze es hier gibt. Das gesamte Verdon-Gebiet ist ein Camping-Traum, und ich werde bald wiederkommen, um mehr zu erkunden und noch mehr Zeit hier zu verbringen. Ich wünschte wirklich, ich hätte an jedem Ort, den wir auf dieser Reise besucht haben, viel mehr Zeit verbringen können. Leider hatten wir nicht so viele Urlaubstage eingeplant. Mit warmem Wetter und viel Sonnenschein ist Südfrankreich das ganze Jahr über das perfekte Urlaubsziel.“ – Simeon Baker

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